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Bericht Rothaus Riderman, 28.-30.09.2012

 3 Etappen – 184 km – 2250 Höhenmeter  -  Rothaus RiderMan in Bad Dürrheim

Vorweg genommen, ein Altersklassen-Weltmeister hat dieses Etappenrennen gewonnen und  etliche der teilnehmenden Teams haben ehemalige Amateurfahrer verpflichtet. Doch trotz dieses professionellen Charakters,  ist es ein absolutes Erlebnis diese drei Tage mitfahren zu können. 
In dem Wort ‚können‘ liegt hier die tiefere Bedeutung. Nach einem schönen 2wöchigen Urlaub mit sehr wenig Gedanken an das Kommende bin ich frohgemut in Bad Dürrheim angekommen.
Nachdem Harm mir dann schnell meine Illusionen auf  ein nettes Wochenende mit ein wenig Sightseeing im Schwarzwald genommen hat, von wegen Zeitlimit und  solche Geschichten, war es mit der totalen Entspannung vorbei. 
Am Freitag ging es mit einem Zeitfahren über 16km und 200 Hm los. Hier herrscht Tour de France-Feeling, denn gestartet wird  von der Rampe alle 20 Sekunden.  Es wird ganz klar, ich muss aufrüsten. ( Zeitfahrmaschine, Aerohelm, Scheibenräder) 
In der kommenden Nacht werde ich von Albträumen geplagt. Diese sehen mich im Besenwagen wegen Nichteinhaltung der Zeitvorgabe. Es stehen am Samstag 82km und 1000 Hm auf dem Programm und das auch noch bei Regen.  
Sonntag lautet die Strecke 86,5km und 1050 Hm. Das Positive, ich habe gegen den Besenwagen gewonnen und wieder viele neue Erfahrungen gesammelt und eine davon lautet wie folgt: Man sollte sich unbedingt im Vorfeld mit dem Ereignis beschäftigen das man sich vorgenommen hat. Ansonsten handelt es sich bei den Rothaus RiderMan um eine toll organisierte Veranstaltung mit hohem Anspruch, durch wunderschöne Landschaft, sofern man dafür Zeit hat.
Sämtliche 3 Etappen sind knapp 500 Teilnehmer angegangen und 436 sind davon in die Wertung gekommen. Ob ich es noch einmal fahren würde? Da nehme ich mir noch etwas Bedenkzeit. Eines möchte ich aber noch erwähnen. Harm und Gudrun haben mich angefeuert und betreut und speziell für Harm, der ja selbst sehr gern gefahren wäre, war das sicher nicht so leicht. Dieser Fanclub war eine grosse Hilfe aber für mich eben auch eine Verpflichtung. Deshalb überleg ich mir das mit dem nächsten Jahr wohl noch einmal. (Klaus)

 

 

        
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