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Celler Triathlon 16.08.2009

Aus dem Tagebuch eines Triathlon-Staffel-Schwimmers

Dieser Sonntag fing schon 'mal gut an: Frühstück auf der Terrasse bei den Schwiegereltern, kleines Gepäck (Badehose und Handtuch) in die Sporttasche, angenehme 3km auf dem Rad ins Stadion. Dort traf ich schnell meine Teamkollegen (Uwe V., Radfahren und Steven, Laufen), bekam den Transponder und die wunderschöne (TKH-rote) Badekappe in die Hand gedrückt und hörte mir die Ansagen des Sprechers an (für mich nix Neues dabei).

Um kurz vor Zehn begaben Steven und ich uns zum Schwimmstart: gut einen Kilometer Fußweg Aller-aufwärts. Netterweise kam Steven mit, um nämlich meine Klamotten und Schuhe wieder mit zurückzunehmen, obwohl lt. Organisatoren auch ein Gepäck-Shuttle eingeplant war. Nach immer noch langen 20 Minuten Wartezeit war dann endlich die vierte Gruppe mit den Staffelteams d'ran.

Kaltes Wasser war ich schon gewohnt von vor zwei Jahren, als es davor viel geregnet hatte und viel kaltes und schnelles Wasser die Aller herab floss. Aber dieses Jahr kamen zwei wichtige Faktoren hinzu:

Aber in einem Punkt war ich diesmal schlauer: die Masse drängte sich langsam immer weiter nach links auf die Ausstiegsseite. Aber dort ist der Bereich viertelkreisförmig abgesperrt, so dass man um diesen Bereich noch herum muss. Vorletztes Jahr gab's dann an dieser Absperrlinie etwas Gedränge, wobei ich das, was ich vorne getreten wurde, gleich (als Brustschwimmer) zur Seite und nach hinten weitergereicht habe...  Diesmal habe ich mich eher rechts bis mittig gehalten und dort gab es kaum Gedränge. Freundlicherweise gibt's an der Ausstiegsstelle aufgrund eines kleinen, dort mündenden Baches eine Untiefe aus feinem Sand, so dass man sanft auflief und gleich aufstehen und weiterlaufen konnte (sehr viele allerdings gingen; da ist man mit langen Beinen nämlich im Vorteil... ).

Im Ziel wurde ich dann noch von Frau, Kind und Schwiegereltern angefeuert, was mich animierte, noch ein halbes Dutzend "Schwimmer" im Lauf zu überholen. Noch schnell den Transponder vor das Lesegerät gehalten, noch 50m gelaufen und den Transpondern um Uwes Handgelenk geschnallt. Fertig. Geschafft.

Alles in allem eine gut durchorganisierte, empfehlenswerte Veranstaltung.

Ach ja, eines noch: nächstes Mal stehe ich nicht mehr als Schwimmer in der Staffel zur Verfügung. Es gibt viele in der Laufgruppe, die durchaus auch einmal 600m schwimmen könnten, sich aber immer wieder "zieren". Bisher bin ich dann immer "eingesprungen". Damit ist jetzt Schluss!

Das Wichtigste zum Schluss: Nach dem Schwimmen sind die Umkleiden quasi leer, die Duschen alle frei und warm, die Bratwurst liegt fertig auf dem Grill und am Erdinger-Stand kann man ohne Anstehen sein wohlverdienstes alkoholfreies Hefeweizen abholen...

Norbert

 

        
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